Erfahrungsberichte

Auf dieser Seite finden sich Texte und Erfahrungsberichte der am Projekt beteiligten Freiwilligen.

Maria (Juni-Oktober 2017)
I’m Maria, I’m from a small town near Valencia, Spain and I’m 30 years old. I am currently working as a long-term volunteer for Lesvos Solidarity ex Pikpa refugee camp (Pikpa) where I run the food distribution. I first came to Lesvos in October 2016 and volunteered at Pikpa for 1 month. I was impacted by the desperate refugee situation on the island. And after having worked over the winter in Andorra, I was eager to return to Lesbos and stay for a longer period of time. More


Eva (Januar-März 2017)
Hoffnungslosigkeit. Das macht mir wohl am meisten während und nach meiner Zeit auf Lesvos zu schaffen. Lesvos, das ist die griechische Insel, die durch ihre unmittelbare Distanz zur Türkei zu einem der Hot Spots der Flüchtlingskrise im letzten Jahr wurde und noch immer ist. Bedauerlicherweise hat sich der Blick der Medien von dem Problem fast völlig abgewandt. Weiterlesen


Melina (Oktober-Dezember 2016)
Der Berg. Ich sitze am Rand des Berges – eines riesigen Berges aus zerschnittenen Schlauchbooten und Rettungswesten. Dazwischen Jacken, Schuhe, Schwimmflügel. Was mag die Mutter gedacht haben, als sie ihr kleines Mädchen in die rosa Prinzessinnen-Schwimmhilfe gesteckt und in ein Schlauchboot gesetzt hat, um das „sichere“ Europa zu erreichen? Weiterlesen


Doro (November/Dezember 2016)
Wir sitzen im Restaurant. R bestellt den obligatorischen Greek Salad und ich den halben Liter Weißwein, um ihn mit A zu teilen, obwohl ich jetzt schon weiß, dass ich noch ein Viertel bestellen werde, um halbwegs bettschwer zu werden. Vergessen ist zu diesem Zeitpunkt bereits der Adrenalinstoß nach Landung in Mytilini Airport und der erstaunliche Vorgang, dass mein Koffer schneller auf dem Transportband gelandet ist, als ich aus dem Bus ausgestiegen bin, um das Territorium der Insel Lesbos endgültig betreten zu haben. Weiterlesen


Anja Sophie (Oktober 2016)
Die griechische Ägäisinsel Lesvos ist neben Chios und Samos die häufigste Anlaufstelle für Geflüchtete, die in Schlauchbooten von der Türkei aus nach Europa übersetzen. Zur türkischen Grenze sind es an der engsten Stelle nur sechs Kilometer. Die Küste erscheint je nach Witterung in greifbarer Nähe und doch ist es eine Überfahrt, die die Menschen in lebensbedrohliche Gefahr bringt. Dramatik und Ausmaß der Situation wurden mir im Norden der Insel auf dem sogenannten »lifevest-graveyard« bewusst. Weiterlesen


Paulina (September/Oktober 2016)
Lesbos – nach dem Brand vor einigen Wochen kurzzeitig wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt – ist diese kleine Insel nur ca. sechs bis acht Kilometer vor der türkischen Küste. Lesbos – früher beliebtes Ziel für Touristen, heute vielmehr Tor zu Europa, Ziel so vieler Menschen, Hoffnungsträger und unfreiwillige Heimat oder gar Endstation Tausender. Weiterlesen


Julie (August 2016)
Why I went to Lesvos in August 2016: After having worked on and studied the policy side of refugee flows and issues for over the course of three years, it was time for me to be on the ground, impacting the daily lives of those who crossed the sea from Turkey to Greece. I was eager to work with the refugees instead of working on behalf of them thousands of miles away at the United Nations or at my university in Washington, DC. More


Lea (Juli/August 2016)
3 Wochen bin ich jetzt schon auf Lesbos; so viel ist in dieser Zeit passiert. Wo fängt man da nur an? Ich könnte zum Beispiel damit anfangen, wie inspirierend die Menschen für mich waren, die das No Border Social Center aufgebaut haben. Sie haben für viele einen wundervollen Ort aus dem Nichts – aus einem Haufen Müll und einer Ruine – errichtet. So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Weiterlesen


Jörg (März 2016)
Gleich nach dem Eintreffen beginnt für mich die erste Schicht von 0:00 Uhr bis 10:00 Uhr am Strand. Wir halten Ausschau nach den Rubber Dinghys. Auch Restlichtverstärker und Rettungsboote aus Spanien und Holland sind im Einsatz. Die Rettungsschwimmer testen offiziell nur den Motor! Weiterlesen


Nora (Februar/März 2016)
Deutschlandfunk: In den letzten Monaten sind auf Lesbos Tausende Plätze für Flüchtlinge entstanden, wo sie wenigstens vorübergehend bleiben können. Das reicht für die aktuellen Flüchtlingszahlen. Doch bald schon, wenn das Wetter wieder besser wird, werden die Zahlen steigen. Freiwillige versuchen sich auf diese Situation vorzubereiten. Weiterlesen


Jane (Januar/Februar 2016)
Die drei Wochen, die ich im Januar 2016 im Projekt Volunteers for Lesvos der Initiative „Respekt für Griechenland“ auf Lesbos verbracht habe, kann ich heute rückblickend zu den besten Erfahrungen zählen, die ich in meinem Leben je sammeln durfte. Ich möchte in diesem Bericht meine umfassenden Eindrücke wiedergeben so gut und ehrlich wie ich es kann. Dazu beginne ich am besten chronologisch. Weiterlesen


Basak (Januar/Februar 2016)
Sie kamen in Massen an den Bahnhöfen in ganz Deutschland an. Ein Großteil von ihnen waren Männer. Einen langen und erschöpfenden Weg hatten sie hinter sich gebracht. Ihre Dörfer, Frauen und Kinder zurückgelassen. Vermutlich wären sie nicht gegangen, wenn es die Umstände dort nicht erforderlich gemacht hätten. Die finanzielle Not, die hohe Arbeitslosigkeit – ihre Heimatländer schenkten ihnen keine Zukunft. So machten sie sich auf den Weg ins Ungewisse. Weiterlesen

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